Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Aufgaben

Nach § 72 Abs. 4 HochSchG Rheinland Pfalz hat die Gleichstellungsbeauftragte die Aufgabe, die Organe der Hochschule und von ihnen gebildete Ausschüsse bei der Erfüllung von Aufgaben nach § 2 Abs. 2 HochSchG Rheinland Pfalz zu unterstützen, die Beschlussfassung des Senats gemäß § 76 Abs. 2 Nr. 16 HochSchG Rheinland Pfalz vorzubereiten und regelmäßig über ihre Tätigkeit zu berichten. Sie wirkt mit an allen sozialen, organisatorischen und personellen Maßnahmen, die die weiblichen Beschäftigten betreffen. Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben ist sie rechtzeitig zu informieren, sie kann Stellungnahmen abgeben, an den Sitzungen aller Gremien beratend teilnehmen und Anträge stellen; ihre Stellungnahmen sind den Unterlagen beizufügen.

Neben der Teilnahme an Gremien des Fachbereichs und der Beratung von Frauen des Fachbereichs nehmen die Gleichstellungsbeauftragten insbesondere an Berufungsverfahren teil.

 

Zu unseren Aufgaben zählen wir insbesondere:

  • Unterstützung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften bei Stellenausschreibungen und Einstellungsentscheidungen, die Professoren/innen betreffen (durch Sensibilisierung und Anregung von Maßnahmen zur Erreichung der Gleichstellung, hierbei ist vorallem § 43 Abs. 3 HochSchG Rheinland Pfalz zu beachten)
  •  Anregung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, die zur Erreichung der Gleichstellung beitragen
  • Anregungen und Initiativen zur Veränderungen von Regelungen und Verfahren, die weibliche Mitglieder des Fachbereichs benachteiligen (auf institutioneller Ebene sowie auf individueller Ebene)
  • Entwicklung und Koordination von Vorschlägen zur Verbesserung der Studiensituation von Studentinnen
  • Ansprechpartnerinnen für den Schülerinnentag
  • Ansprechpartnerinnen bei Mobbing, Stalking, sexueller Belästigung sowie sexuellen oder gewaltvollen Übergriffen (hier können sich alle betoffenen Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Fachbereichs an uns wenden), zentrale Ansprechpartnerin für diesen Bereich ist Frau Prof. Dr. Tröger Weiß
  • Begleitung von Studentinnen in mündlichen Prüfungen

Allgemeine Informationen

  • Seit 2003 veröffentlicht das CEWS im zweijährlichen Rhythmus das „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten“. Hier finden Sie das Ranking von 2015.
  • Vergewaltigungen an Hochschulen sind sehr selten. Sexuelle Belästigung hingegen ist weit verbreitet: 81 Prozent der Studentinnen haben das schon einmal erlebt. Mehr als jede zweite fühlt sich an der Uni belästigt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in einer Studie der Ruhr Universität Bochum aus dem Jahr 2012.
  • Führungskräfte-Monitor 2015 vom DIW Berlin: informiert anhand von 9 Kern- und 51 Einzelindikatoren über die Entwicklung der Frauenanteile in Führungspositionen und gibt einen vielfältigen Einblick in berufliche und private Lebenswirklichkeiten von in der Privatwirtschaft in Führungspositionen tätigen Frauen und Männern. Er zeigt zudem auch auf, wie das Ziel von mehr Frauen in Führungspositionen nachhaltig erreicht werden kann.
  • Eine im Oktober 2015 veröffentlichte Befragung von Frauen in den G20 ergibt: In Japan und Deutschland sind Job und Karriere am schlechtesten unter einen Hut zu bringen. Damit schneiden genau jene Länder am schlechtesten ab, in denen die Geburtenrate am geringsten ist. Weniger Lohn für Frauen ist ein globales Phänomen.
  • Kindererziehung ist im Wandel. Die BRD zahlt 365 Tage Elterngeld. Hinzu kommen zwei mögliche Vätermonate. 32 Prozent der Väter nehmen dies in Anspruch; allerdings bleiben nur 21 Prozent hiervon länger bei ihren Kindern als die für sie vorgesehenen zwei Monate. Mehr zu dem Thema hier.
  • Weitere Informationen zu dem Thema Gleichstellung finden Sie auf der Seite der Stabstelle "Gleichstellung, Vielfalt und Familie" der TU KL, z.B. aktuelle Projekte zur Förderung von Studentinnen.

Gesetze, Richtlinien und Rahmenplan

Unsere Aufgaben ergeben sich aus dem Hochschulgesetz, dem Rahmenplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern und den Richtlinien zur Ausgestaltung des Instrumentariums zur Frauenförderung an der TU Kaiserslautern:

Hochschulgesetz

Hochschulentwicklungsplan (HEP)

Informationen zu Berufungsverfahren

Leitfaden Berufungsverfahren einer Professur (TU Kaiserslautern)

Viele Universitäten nutzen inzwischen die aktive Ansprache von potentiellen Kandidatinnen. In einigen Fächern stellt die Suche nach ihnen eine Herausforderung dar. Hier können Datenbanken helfen, um gezielt nach geeigneten Wissenschaftlerinnen zu recherchieren. Zu den wichtigsten Datenbanken im Bereich der Europäischen Union zählen u.a.:

Femconsult

Academia-net

Femdat

Femtech

Ansprechpartnerin bei Stalking, Mobbing, sexuellen und gewaltvollen Übergriffen

Wenn Sie als Universitätsangehörige Opfer von Stalking, Mobbing, sexueller Belästigung, sexuellen oder gewaltvollen Übergriffen werden, können Sie sich gerne an die Gleichstellungsbeauftragte ihres Fachbereichs, z.B. an uns, oder an Frau Prof. Dr. Troeger-Weiß wenden. Wir unterstützen und begleiten Sie gerne bei Ihren nächsten Schritten.


Darüberhinaus haben wir hier einige nützliche Links zusammen gestellt:

Opferschutz und Opferberatung der Polizei Kaiserslautern

Opferhilfe und mögliche Ansprechpartner (Polizei Kaiserslautern)

Der WEISSE RING hilft Kriminalitätsopfern und ihren Angehörigen auf vielfältige Weise: quer durch alle Deliktsbereiche - von Handtaschendiebstahl über Wohnungseinbrüche oder Körperverletzung bis hin zu häuslicher Gewalt oder Stalking. Ansprechpartner für Kaiserslautern ist Herr Müller.

Die Psychologische Beratungsstelle der TU KL bietet professionelle Hilfe bei psychischen Problemen der Studierenden.

Bei den OEG-Traumaambulanzen in Rheinland Pflalz finden Opfer von Gewalttaten sofort Hilfe. In Kaiserlautern finden Sie Hilfe im Psychiatrieverbund Nordwestpfalz in der Albert-Schweitzer-Straße 64.
Gewaltbetroffene Frauen können sich unter der Telefonnr. 08000116016 von Mitarbeiterinnen des bundesweiten Hilfstelefons "Gewalt gegen Frauen" beraten lassen. Das Angebot ist mehrsprachig. 
Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Opferschutz unterstützt Opfer von Straftaten. In manchen Fällen geraten Menschen durch eine Straftat in wirtschaftliche Not. In solchen Notlagen kann die Landesstiftung helfen.

Deutsche Anwaltshotline für Gewaltopfer , hier kann man sich auch zu Leistungen nach dem OEG (Opferentschädigungsgesetz) beraten lassen.

Ansprechpersonen im FB

Dipl.-Math. Theresia Seltmann

Dienstort:
Gebäude 42 Raum 322

Kontakt

Telefon: +49 (0)631 205 2984
E-Mail: gleichstellung(at)wiwi.uni-kl.de

Dr. Miruna Sarbu

Dienstort:
Gebäude 42 Raum 432

Kontakt

Telefon: +49 (0)631 205 5039
E-Mail: gleichstellung(at)wiwi.uni-kl.de

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