Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Projekt - Idee - Umgesetzt: Aus dem Seminar in die Praxis: Telefonfreundschaft für Senioren

Im Rahmen unseres BWL-Masterstudiums haben wir uns als Gruppe zusammengefunden, die aus Vincenzo Prato, Jennifer Pitek, Andreas Tatzel, Frederic Edelmann und Ann-Sophie Scherer besteht. Wir belegen alle den Schwerpunkt Entrepreneurship und haben im Seminar Practice Track, der dieses Jahr von Herrn Küsshauer betreut wurde, dieses Projekt ausgearbeitet. Am Konzept haben wir aufgrund der besonderen Situation in diesem Jahr ausschließlich mit Videokonferenzen gearbeitet. Von Beginn an wollten wir etwas für die ältere Gesellschaft tun.

Einsamkeit kann jeden treffen und häufig trifft es vor allem diejenigen, die leider oft vergessen werden: die Senioren. Es ist kein Geheimnis, dass sich gerade in Zeiten von Corona das Problem der Einsamkeit im Alter verstärkt hat. Jedoch hat fast jeder Senior einen Telefonanschluss, den man zur Kontaktaufnahme nutzen könnte. Und so wurde die Projektidee der Telefonfreundschaft immer konkreter. Durch regelmäßig Feedback-Gespräche haben wir hier auch die Unterstützung der Uni bekommen um unser Vorhaben zu konkretisieren.

 

Wie genau funktioniert die Telefonfreundschaft?

Ein Interessent wird durch einen Flyer aufmerksam auf unsere Idee und ruft die dort genannte Telefonnummer an. Hier wird er dann mit einem von uns verbunden und wir erklären nochmal kurz um was genau es geht. Wenn die Person dann teilnehmen möchte, verschicken wir daraufhin einen Steckbrief, den der Interessent ausfüllt und zurück an uns sendet. Dieser kann mit dem frankierten Rückumschlag zurückgeschickt werden, sodass wirklich keine Mehrkosten entstehen. Im Fragebogen werden Interessen wie etwa Film-, Literatur-, und Musikgeschmack, bevorzugte Telefonzeit und die Intention abgefragt. Insbesondere ist interessant, ob die Person lieber zuhört oder sehr gesprächig ist, da die Gesprächspartner gut harmonieren sollen. Diese Informationen werden daraufhin in einer Datenbank hinterlegt, Personenprofile zusammen gematcht und weitervermittelt. Das ist unser aktueller Stand und die Umsetzung ist langfristig deutschlandweit denkbar. Wir möchten jedoch unser Projekt in einem kleineren Rahmen erproben und haben dafür die Stadt Zweibrücken ausgewählt. Das Konzept steht und nun suchen wir bezüglich der Umsetzung der Datenverarbeitung nach IT-Experten, Sponsoren und Investoren. Und auch das Thema Datenschutz wollen wir mit einem Experten abklären. Erst wenn der Rahmen sicher gesteckt ist, wollen wir die ersten Telefonfreundschaften vermitteln.

Wer Lust hat mitzumachen, kann sich gerne an Ann-Sophie Scherer scherera(at)rhrk.uni-kl.de wenden.

 

 

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