Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Rundmails zu den Identitätsprüfungen bei Prüfungen vom 17.02. um 13:12 und 16:36

Liebe WiWi-Studierende,

diese Rundmail meinerseits hätte ich mir gewünscht, nicht schreiben zu müssen, aber fehlende Ehre, Anstand und Selbstachtung einiger(!) und zum Glück und dankenswerterweise bei weitem nicht aller(!), führt dazu, dass die ex-situ Prüfungen unter verschärften Bedingungen stattfinden werden.

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften hat versucht in den letzten zwölf Monaten Alternativen zu Präsenzprüfungen zu finden und zeitnah zu ermöglichen.

Das zunehmend Täuschungsvorhaben gemeldet werden, und zwar derart andere für sich (gegen Bezahlung)  die Prüfungen schreiben zu lassen,  führt nicht nur für diese dazu, dass sie ihr Studium gefährden, sondern für alle, dass eine Identitätsprüfung in Betracht zu ziehen ist. Dies soll vor allem auch diejenigen schützen, die ihre Prüfungsleistung auf ehrliche Art und Weise erbringen.

Das Einschalten der Kamera und des Lautsprechers dient allein der Identitätsfeststellung eine dauerhafte Überwachung (Proctoring) ist nicht vorgesehen. Das Vorgehehen entspricht der Landesverordnung für Fernprüfungen und ist DSGVO-kompatibel.

Deshalb:

Alle zu Prüfende sind angehalten vor, während und nach der Prüfung Kamera und Lautsprecher/Mikrophon eingeschaltet zu haben und Studierendenausweis sowie ein Lichtbildausweis zwecks Identifikation bereit zu halten. Sorgen Sie zudem für eine störungsfreie Umgebung (Prüfungssituation!).

Details erfahren Sie ggf. von den Prüfern.

Mit traurigem Blicke und allen zukünftigen „ehrbaren“ Kaufleuten (inkl. Wirtschaftsingenieuren) viel Erfolg!

Jürgen Blank

 

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Liebe WiWi-Studierende,

 

die rundmail von heute Mittag hat ja ordentlich für Aufruhr gesorgt,  Deshalb  noch einmal zur Klarstellung:

Es geht nicht um eine Überwachung während der Klausur, sondern allein um die Möglichkeit einer Feststellung der Identität, ob die-/derjenige auch die Person ist, die es sein müsste. So wie bei jeder in-situ Prüfung auch.  Um nicht mehr.  

 

Beim Satz

Alle zu Prüfende sind angehalten vor, während und nach der Prüfung Kamera und Lautsprecher/Mikrophon eingeschaltet zu haben und Studierendenausweis sowie ein Lichtbildausweis zwecks Identifikation bereit zu halten.

ist gemeint, dass während der Prüfung natürlich  kein Lautsprecher/Mikrophon laufend auf laut angeschaltet sein soll, sondern funktionsfähig sein sollte, wenn es benötigt/verlangt wird.(entsprechende Technik seitens der Prüfer vorausgesetzt).  Ob und wie die Prüfer Gebrauch davon machen, wird rechtzeitig mitgeteilt werden.  Die Identität (Studierendenausweis, Personalausweis)  kann wie z.B. bei Statistik I  in  Break-Out Räumen überprüft werden, damit der Datenschutz gewährleistet wird. Das kann auch während der Klausur erfolgen.

Es scheint zudem einige zu geben, die über keine Kamera etc. verfügen, wie das geregelt wird, ist den Prüfer_innen überlassen, in Zeiten von Selfies sollten da Lösungen möglich sein. Wenn die/der Prüfer-/in entsprechenden Technik verlangen sollte, so setzen Sie sich  mit ihm/ihr oder den Lehrstuhl in Verbindung.

Und das ist nur ein allgemeiner Appel:

Sorgen Sie zudem für eine störungsfreie Umgebung (Prüfungssituation!).

Das bedeutet natürlich auch, dass die Aufsichtführenden für einen möglichst störungsfreien Ablauf sorgen, soweit es in ihrer Macht steht.

Und noch einmal:

Sollten Sie nicht in auswärtigen Räumlichkeiten schreiben können/wollen, können Sie dies mit eigenen Geräten oder (alten?) TUK-PCs  in den Räumen der TUK machen. Bitte hierzu rechtzeitig(!) eine E-Mail mit den notwendigen Angaben an

studienbuero(at)wiwi.uni-kl.de

Also, kein Grund in Panik zu verfallen. Es wird versucht, die Prüfungen in Ruhe stattfinden zu lassen, aber auch zu zeigen, dass wir auf allzu dreiste Täuschungsversuche, wenn die a) direkt mitgeteilt werden oder b) in aler Welt fröhlich hinausposaunt werden, reagieren müssen.

 

Es gilt:

§ 19 Abs. 3 Satz 1 der Prüfungsordnung: „Versucht die oder der Studierende das Ergebnis einer Studien- oder Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die betreffende Studien- oder Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (Note 5,0) oder „nicht bestanden“ bewertet.“). Außerdem kann nach § 69 Abs. 4 HochSchG die Einschreibung von Studierenden widerrufen werden, denen zum zweiten Mal beim Ablegen von Hochschulprüfungen ein vorsätzlicher Täuschungsversuch nachgewiesen wurde.

Die 5,0  ist auch schon aus diesem Grunde bereits bei nicht wenigen in das QIS eingetragen worden. Nehmt bitte diese E-Mail als Anlass, nicht auch noch den  § 69 Abs. 4 HochSchG wirksam werden zu lassen.

In diesem Sinne: Möge es Gelingen

Jürgen Blank

 

 

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