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Wirtschaftsingenieurwesen (M. Sc.)

Studienprofil und Studieninhalte

Das Masterprogramm baut auf den bereits aus den Bachelor-Studiengängen bekannten Fachrichtungen auf und vertieft sowohl deren wirtschaftswissenschaftliche als auch technische Inhalte. Das Studium schließt im 3. Semester mit der Masterarbeit ab und qualifiziert die Absolventen auf diesen zwei Wissensgebieten. Der Masterabschluss berechtigt zur Promotion und befähigt die Absolventen zu anspruchsvollen Aufgaben in der Industrie, da im Rahmen des Studiums die Grundlagen für spätere Führungsaufgaben gelegt werden. Der Studiengang bereitet auf Berufsbilder vor, die eine erhöhte Qualifikation als Ingenieur des Wirtschaftsingenieurwesens erfordern. Er zielt auf die Ausbildung von Verantwortungsträgern in Fach- und Führungspositionen von Wirtschaftsunternehmen und des wissenschaftlichen Nachwuchses ab. Nach erfolgreichem Abschluss des Master- Studiums wird der akademische Titel Master of Science (Wirtschaftsingenieurwesen), abgekürzt M.Sc., verliehen. Dieser Abschluss bietet den Einstieg in ein Promotionsstudium, das an der TU Kaiserslautern entweder in den technischen Fachbereichen oder im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften durchgeführt werden kann. Wie auch in den Masterstudiengängen BWL und BWL tQ können im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich folgende Vertiefungsblöcke gewählt werden:

  • Human Resource Management und Organizational Behavior: Begriffe wie Humankapital, Humanressourcen und Humanpotential verdeutlichen, welche Bedeutung dem „Mit-Arbeiter“ für den Erfolg des Unternehmens zugesprochen wird. Der Personalführung kommt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle zu. Sie wird im Modul theorie- und anwendungsbezogen beleuchtet.
  • Marketing: In der marktorientierten Unternehmensführung durchdringt das Marketing alle unternehmerischen Funktionen und Prozesse. Das Schwerpunktmodul vertieft die aus der Bachelorveranstaltungbekannten Inhalte wie Marktforschung, Industrie und Dienstleistungsmarketing. Sie werden durch Projekte und Planspiele ergänzt.
  • Entrepreneurship: Im Fokus dieses Schwerpunktmoduls stehen Aspekte der Unternehmensgründung. Dazu zählen beispielsweise die Entwicklung von Geschäftsideen und die rechtlichen Vorbereitungen sowie die Gründungsfinanzierung, die Wahl des Standorts und der Unternehmensstruktur.
  • Finanz- und Bankmanagement: Die wirtschaftlichen Aktivitäten eines Unternehmens schlagen sich letztlich in Finanzbewegungen nieder. Die damit verbundenen Fragen der finanziellen Unternehmensführung wie z. B. die Investitionsrechnung, das Kapitalanlage-, Risiko- und Bankmanagement werden in diesem Modul erörtert und durch Seminare vertieft.
  • Controlling: Das Controlling versteht sich als eine Führungsunterstützungsfunktion, die Informationen aus verschiedenen Unternehmensbereichen und Anspruchsgruppen bündelt und in die Entscheidungsarenen des Unternehmens einbringt. Konzepte und Instrumente sowie deren Anwendung des Controllings stehen im Mittelpunkt des Moduls.
  • Produktionsmanagement: Das Modul Produktionsmanagement widmet sich den Fragen des Supply Chain Managements, der Logistik, der Beschaffung- und Lagerwirtschaft sowie der Produktionsplanung und -steuerung von Sachgütern und Dienstleistungen. Darüber hinaus wird der Blick auf das (strategische) Innovationsmanagement gerichtet.
  • Strategisches und Internationales Management: Im Mittelpunkt dieses vorwiegend englischsprachigen Moduls steht das strategische Management international tätiger Unternehmen – mit besonderer Berücksichtung ethischer und kultureller Fragestellungen, die durch die zunehmende Vernetzung und Globalisierung nationaler Märkte an Bedeutung gewinnen.
  • Wirtschaftsinformatik: Gegenstand dieses Moduls sind die Gestaltung und Lenkung von Informations- und Kommunikationssystemen. Thematisiert werden unter anderem naturanaloge Verfahren für Logistikprobleme und die dynamische Bepreisung von Dienstleistungsbündeln.
  • Sustainable Development, Umwelt, Ressourcen und Energie: In diesem Modul werden ökonomische Strukturen untersucht, die hinter vielen Umwelt- und Ressorcenproblemen vermutet werden. Unter Berücksichtung einer nachhaltigen Entwicklung werden Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.
  • Immaterialgüter- und Wirtschaftsrecht: Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Waren unterliegt einer Reihe rechtlicher Normen, die Chance und Risiko zugleich für Unternehmen sind. In Fragen des Geistigen Eigentums, des Patent- und Wettbewerbrechts vermittelt dieses Modul grundlegende Kenntnisse.
  • Financial Economics: Financial Economics ist ein relativ junges Fachgebiet der Volkswirtschaftslehre, in welchem die Theorie der Finanzmärkte und die Theorie der Finanzinstitutionen in die ökonomische Theorie integriert werden. Dieses Fachgebiet bedient sich der Techniken der allgemeinen Gleichgewichtstheorie und verbindet diese mit Konzepten aus der  Informationsökonomik und der Vertragstheorie.
  • Economic Theory: Im Schwerpunktfach Economic Theory werden sowohl mikro- als auch makroökonomische Themen behandelt. Dies geschieht mithilfe mathematischer Modelle. Die Herangehensweise ist daher abstrakt und formal. Die Veranstaltungen finden meist in englischer Sprache statt.
  • Industrieökonomik: Die Industrieökonomik beschäftigt sich als Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre mit der Interaktion zwischen Märkten und Unternehmen. Zentrale Fragestellungen sind die Preissetzung und Innovationstätigkeit von Unternehmen sowie das Anreizen für Kollusion zwischen Unternehmen.  Als Mittel dienen mikroökonomische, insbesondere spieltheoretische Ansätze.

Fachrichtung Maschinenbau

Das Masterstudium im Vertiefungsbereich Maschinenbau ermöglicht den Studenten, die erworbenen Kenntnisse aus den ingenieurswissenschaftlichen Themenfeldern des Bachelor- Studiums zu vertiefen und aus den folgenden Schwerpunkten auszuwählen:

  • Allgemeiner Maschinenbau
  • Fahrzeugtechnik
  • Leichtbau und Kunststofftechnik
  • Material- und Produktionstechnik


Übersicht in der Masterprüfungsordnung S. 9-11

Es sind 24 ECTS-Punkte aus den Kompetenzfeldermodulen aus dem Bachelorstudiengang Maschinenbau und Pflichtmodule aus einem den Masterstudiengänge "Allgemeiner Maschinenbau", "Fahrzeugtechnik", "Kunststofftechnik und Faserkunststoffverbunde", "Material und Produktionstechnik" des FB MV und den voraussetzenden Bachelormodulen. Zusätzlich sind 8 ECTS-Punkte aus den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen aus dem gewählten MV-Master- Studiengang zu wählen.

Fachrichtung Umwelt- und Verfahrenstechnik

In der Fachrichtung Umwelt- und Verfahrenstechnik findet eine weitere Spezialisierung in einem der folgenden Schwerpunkte statt:

  • Bioverfahrenstechnik
  • Verfahrens- und Energietechnik

Übersicht in der Masterprüfungsordnung S. 9-11

Es sind 24 ECTS-Punkte aus den Kompetenzfeldermodulen aus dem Bachelorstudiengang Verfahrenstechnik und Bioverfahrenstechnik und Pflichtmodule aus den Masterstudiengängen "Bioverfahrenstechnik, "Verfahrens- und Energietechnik" des FB MV und den voraussetzenden Bachelormodulen. Zusätzlich sind 8 ECTS-Punkte aus den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen aus dem gewählten MV-Master- Studiengang zu wählen.

Fachrichtung Elektrotechnik

Der stärker forschungsorientierte Masterstudiengang führt die Studierenden im Vertiefungsstudium in einem Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik an den Stand der Forschung heran, versetzt sie in die Lage, ihn voranzubringen und Systeme der Elektrotechnik und Informationstechnik zu entwickeln. Aufgrund der Mannigfaltigkeit sowie der Dynamik, mit der neue Methoden und Verfahren im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik eingeführt werden, ist nicht angestrebt, dass die Masterabsolventen beim Eintritt in das Berufsleben ohne jegliche Einarbeitung starten können. Das Masterstudium befähigt sie jedoch sich selbständig in neue Aufgaben einzuarbeiten. Damit können sie auch im weiteren Berufsleben flexibel in neuen Aufgabengebieten und in Führungspositionen eingesetzt werden. Aus folgenden Schwerpunkten kann im Vertiefungsbereich Elektrotechnik und Informationstechnik müssen zwei Bereiche gewählt werden:

  • Automatisierungstechnik
  • Energietechnik
  • Eingebettete Systeme
  • Integrierte Systeme
  • Kommunikationstechnik
  • Mechatronik

Es sind 2 Schwerpunkte zu wählen, dabei jeweils mind. 10 und max. 22 ECTS-Punkte je Schwerpunkt.

Fachrichtung Informatik

Wie auch in den anderen Fachrichtungen ist der Masterstudiengang mit Fachrichtung Informatik stärker forschungsorientiert und befähigt die Studierenden dem Stand der Forschung zu folgen. Mit dem Abschluss des Master-Studiums sind die Studierenden in der Lage, sämtliche relevanten Vorgänge rund um die Synthese von Informatik und Betriebswirtschaft zu analysieren und dieses Wissen prozess- und ergebnisorientiert anzuwenden. Der Studiengang qualifiziert insbesondere zum Management komplexer IT-Projekte sowie zur Wahrnehmung von Führungsaufgaben mit Bezug zu IT-Fragestellungen. Hierzu gehören u. a. die Gestaltung von Geschäftsprozessen, die Lösung von aufwändigen IT-Fragestellungen sowie die Konzeption und Bewertung von Geschäftsmodellen im IT-Bereich. In diesem Zusammenhang vermittelt das Studium umfangreiche und fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet des IT-Managements aus folgenden Schwerpunktbereichen:

  • Entwicklung eingebetteter System
  • Informations- und Kommunikationssysteme
  • Intelligente Systeme
  • Software-Engineering

Es sind insgesamt 16 ECTS-Punkte aus den Kernmodule aus maximal 2 von 4 Gebieten: Entwicklung eingebetteter Systeme, Informations- und Kommunikationssysteme, Intelligente Systeme, Software-Engineering zu wählen. Ggf. notwendige Module im Bereich der "Prüfungstechnischen Voraussetzungen" sind möglich. 12 ECTS-Punkte aus den Vertiefungsmodulen aus dem/den gewählten Gebiete/n und ein Informatik- Seminar mit 4 ECTS-Punkten.

Fachrichtung Chemie

Die Masterabsolventen der Fachrichtung Chemie können in Unternehmen Schlüsselpositionen für die erfolgreiche Kommerzialisierung chemischer Erkenntnisse einnehmen. Schwerpunkt im Master bildet die Überführung chemischer Reaktionen oder Prozesse in wirtschaftlich-technische Anwendungen, insbesondere in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Energiewirtschaft, der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie. Die Schwerpunkte sind vorgegeben:

  • Thermische Verfahrenstechnik I 6
  • Heterogene Katalyse 3
  • Homogene Katalyse 3
  • Seminar zur heterogenen oder homogenen Katalyse 2
  • Thermodynamik der Phasengleichgewichte 6
  • Prozess- und Anlagentechnik 6
  • Grundlagen in die Bioverfahrenstechnik 4
  • Rechtskunde 2

Aktualisierung erfolgt zum Sommer 2017


Zulassungsvoraussetzungen

Für Studierende mit Bachelorabschlüssen nicht von der TU Kaiserslautern ist neben den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen zusätzlich eine Äquivalenzanerkennung des Bachelorabschlusses mit dem Bachelorabschluss des Studiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen“ der TU Kaiserslautern erforderlich.

  • Regelstudienzeit: 3 Semester
  • Studienbeginn: Winter- und Sommersemester