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Grundsatzbeschlüsse des Prüfungsauschusses Wirtschaftswissenschaften

Der Prüfungsausschuss Wirtschaftswissenschaften ist nach §8 unserer Prüfungsordnungen dazu berechtigt, bei Unsicherheiten bezüglich der Auslegung der Prüfungsordnung, ergänzende Bestimmungen zu treffen. Diese finden Sie in chronologischer Reihenfolge hier aufgelistet. Die Veröffentlichung findet jeweils nach dem Beschluss des jeweiligen Protokolls statt. 

Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen

Gem. § 6 Abs. 11 BPO/MPO ist der Prüfungsausschuss zuständig für die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen. Er kann die Zuständigkeit an von ihm bestellte Personen delegieren.

Bestellung des Anerkennungsbeauftragten: Prof. Dr. Corsten
Bestellung des/der Beauftragten für das International Office: Prof. Dr. MüllerSeitz/Stefan Puderbach

Bestellung von Prüferinnen/Prüfer

Gem. § 9 Abs. 1 BPO/MPO werden Prüfungen von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern abgenommen. Zu Prüferinnen oder Prüfern können darüber hinaus bestellt werden: Professorinnen und Professoren im Ruhestand, Habilitierte, außerplanmäßige Professorinnen und Professoren, Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren gemäß § 61 Absatz 2a HochSchG, wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Aufgaben gemäß § 56 Absatz 1 Satz 2 HochSchG, Lehrbeauftragte gemäß § 63 HochSchG sowie Lehrkräfte für besondere Aufgaben gemäß § 58 HochSchG.

Grundsatzbeschluss: Alle derzeitigen und zukünftigen Lehrenden, die entsprechend der Prüfungsordnungen, im Sinne des Hochschulgesetzes zu Prüfenden bestellt werden können, werden hiermit bis auf Weiteres zu Prüfenden bestellt.

Beisitzerinnen/Beisitzer (§ 10 BPO)

Gem. § 10 Abs. 1 BPO bestellt der Prüfungsausschuss die Beisitzerinnen und Beisitzer.

Grundsatzbeschluss: Alle Prüfenden werden hiermit bis auf weiteres zu Beisitzerinnen oder Beisitzern bestellt.

Betreuer von Bachelor- /Masterarbeiten

Gem. § 16 Abs. 1 BPO/MPO werden Bachelor- bzw. Masterarbeiten von Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrern ausgegeben und betreut (Betreuerin oder Betreuer). Zu Betreuerinnen oder Betreuern können durch den Prüfungsausschuss zudem Prüferinnen oder Prüfer gemäß § 9 bestellt werden, mit der Maßgabe, dass sie in dem von der oder dem Studierenden gewählten Themengebiet wissenschaftlich tätig sein müssen.

Grundsatzbeschluss: Der/Dem Vorsitzenden/stellvertretende Vorsitzenden wird die Befugnis erteilt, Betreuerinnen und Betreuer gem. § 16 Abs. 1, im Eilverfahren zu bestellen.

Weitere Prüfende (Zweitgutachter/in) von Bachelor- /Masterarbeiten

Gem. § 16 Abs. 11 BPO/MPO wird die Bachelor- /Masterarbeit von der Betreuerin oder dem Betreuer (Erstgutachterin oder Erstgutachter) und in der Regel einer zweiten Prüferin oder einem zweiten Prüfer (Zweitgutachterin oder Zweitgutachter) gemäß § 17 Absatz 1 Satz 2 bewertet. Der Prüfungsausschuss bestellt die Zweitgutachterin oder den Zweitgutachter. Mindestens eine der Gutachterinnen oder einer der Gutachter soll Hochschullehrerin oder Hochschullehrer des zuständigen Fachbereichs der Technischen Universität Kaiserslautern sein.

Grundsatzbeschluss: Alle bestellten Prüfenden werden hiermit bis auf Weiteres zu Zweitgutachterinnen oder Zweitgutachtern bestellt.

Festlegung von Dateiformaten bei schriftlichen Leistungen (§ 19 Abs. 6 BPO/MPO)

Gem. § 19 Abs. 6 BPO/MPO sind Prüferinnen oder Prüfer dazu berechtigt, schriftliche Leistungen (außer bei Klausuren) auch mithilfe elektronischer Mittel auf Täuschungen und Täuschungsversuche zu überprüfen. Zu diesem Zweck kann von der oder dem Studierenden die Vorlage einer geeigneten elektronischen Fassung der Arbeit innerhalb einer angemessenen Frist verlangt werden. Der Prüfungsausschuss legt fest, welche Dateiformate geeignet sind.

Grundsatzbeschluss: Folgende Dateiformate sind geeignet: PDF und Word

Zusatzleistungen (§§ 23 Abs. 2 i. V. m. 21 Abs. 3 BPO/MPO)

Gem. § 23 Abs. 1 BPO/MPO können Studierende nach Maßgabe verfügbarer Kapazitäten bis zum Ende Prüfungszeitraums des Semesters, in dem sie die Bachelorprüfung bestanden haben, zusätzliche Studien- und Prüfungsleistungen aus Bachelorstudiengängen ablegen (Zusatzleistungen). Im Fall zusätzlicher Prüfungsleistungen ist die Genehmigung des Prüfungsausschusses einzuholen. Der entsprechende Antrag ist rechtzeitig über die Abteilung für Prüfungsangelegenheiten an den Prüfungsausschuss zu richten, der die Entscheidung trifft. Werden Zusatzleistungen nicht bestanden, müssen diese nicht wiederholt werden. § 11 gilt entsprechend. Gem. § 21 Abs. 3 BPO/MPO können Zusatzleistungen (§ 23 Abs. 1) in Form von abgeschlossenen Modulen auf Antrag der oder des Studierenden im Zeugnis ausgewiesen werden.

Grundsatzbeschluss: Delegation über die Entscheidung der Anträge auf Einbringung und Anmeldung der Zusatzleistungen auf die Abteilung für Prüfungsangelegenheiten. Die Anmeldung der Zusatzleistungen soll im Anmeldezeitraum (16.05. - 16.06. und 16.11. - 16.12.) erfolgen.

Vorgezogene Masterleistungen (§ 23 Abs. 2 BPO)

Gem. § 23 Abs. 2 BPO können Bachelorstudierende, die sich in Abschlussnähe befinden und denen maximal 60 LP zum Abschluss der Bachelorprüfung fehlen und die voraussichtlich die Zugangsvoraussetzungen erfüllen werden, mit Genehmigung des Prüfungsausschusses bereits vor Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums Studien- und Prüfungsleistungen aus einem konsekutiven Masterstudium an der Technische Universität Kaiserslautern aufnehmen und maximal 30 Leistungspunkte (LP) erwerben (Vorstudieren). Der Antrag auf Genehmigung ist über die Abteilung für Prüfungsangelegenheiten an den Prüfungsausschuss zu richten, der die Entscheidung trifft.

Grundsatzbeschluss: Delegation über die Entscheidung der Anträge auf vorgezogene Masterleistungen auf die Abteilung für Prüfungsangelegenheiten. Die Anmeldung der vorgezogenen Masterleistungen soll im Anmeldezeitraum (16.05. - 16.06. und 16.11. - 16.12.) erfolgen.

Ersatzveranstaltung für Spezialisierungsmodul im Bachelorstudiengang WI-UVT/ WI-INF

Gem. Anhang der Prüfungsordnung muss im o. g. Studiengängen ein "Bachelorseminar" oder ein "Spezialisierungsmodul" (Module aus dem Wahlpflichtbereich II der Grundzüge der BWL: OR, Wirtschaftsinformatik, Logistik I, Logistik) im Umfang von 6 Leistungspunkten erbracht werden. Die Veranstaltung "Logistik" wird momentan nicht angeboten. Soll voraussichtlich frühestens zum SoSe 2017 /voraussichtlich zum SoSe 2018 angeboten werden (Angaben auf der Homepage des Fachbereichs). WI-INF: Gem. "altem" Studienverlaufsplan (bis einschließlich SS 2016) war es möglich entweder ein "Bachelorseminar" oder Module/Teilmodule aus dem Masterschwerpunkt "Wirtschaftsinformatik" im Umfang von 6 Leistungspunkten zu erbringen. Unter anderem das Modul "Electronic Markets". WI-UVT: Gem. "altem" Studienverlaufsplan (bis einschließlich SS 2016) war es möglich entweder ein "Bachelorseminar" oder Module/Teilmodule aus dem Masterschwerpunkt "Sustainable Development, Umwelt und Energie" im Umfang von 6 Leistungspunkten zu erbringen. Nun haben Studierende Vorlesungen aus den o. g. Masterschwerpunkten besucht, um im WS2016/2017 die entsprechende Prüfung zu schreiben. Einbringung dieser ist jedoch gem. der neuen Prüfungsordnung nicht mehr möglich.

Grundsatzbeschluss: Den Studierenden wird ausschließlich im Wintersemester 2016/2017 Folgendes gewährt:
1. Seminar belegen oder 2. Teilnahme an den Modulen/Teilmodulen der o. g. Masterschwerpunkten.

Wertung der Module "Finanzberichterstattung" und "Kosten- und Erlösrechnung"

Die Veranstaltungen "Finanzberichterstattung" sowie "Kosten- und Erlösrechnung" wurden bisher mit 4 Leistungspunkten angeboten. Zum Sommersemester 2017 soll die neue Veranstaltung "Finanzberichterstattung", zum Wintersemester 2017/2018 die neue Veranstaltung "Kosten- und Erlösrechnung", angeboten werden. Jeweils mit 6 Leistungspunkten im Studiengang BWL (Pflicht) und mit 4 oder 6 Leistungspunkten im Studiengang BWL-tQ. Bei der Überführung der Bachelorstudiengänge bekamen alle Studierenden, soweit die genannten Module bestanden waren, 6 Leistungspunkte. Die Überführung sieht jedoch keine Regelung für den Fall der Wiederholung im Wintersemester 2016/2017 bzw. Sommersemester 2017/2018 vor.

Beispielfälle:

1. Studierender besteht das Modul "Finanzberichterstattung" im Sommersemester (SS) 2016 nicht. Wiederholung im Wintersemester (WS) 2016/2017, spätestens Sommersemester 2017 (Pflicht). Im Fall der Wiederholung zum WS 2016/2017 würde der Studierende bei Bestehen, 6 statt 4 Leistungspunkte bekommen. Im Sommersemester, je nach Anmeldung 4 oder 6 Leistungspunkte.

2. Mit "Kosten- und Erlösrechnung" hätten wir den identischen Fall. Der Unterschied liegt nur darin, dass dieses Modul erst ab WS 2017/2018 angeboten wird.

3. Die Module "Finanzberichterstattung" und "Kosten- und Erlösrechnung" wurden nicht bestanden. Studierender kann bei Ablegen der Wiederholungen im WS 2016/2017 nicht auf die Leistungspunkte (gesamt) im Bereich "Betriebswirtschaftliche Grundlagen" kommen. Da beide mit 4 Leistungspunkten gewertet werden würden.Da es noch weitere Konstellationen/Fälle geben könnte, wäre ein grundsätzlicher Beschluss, hier sinnvoll.

Grundsatzbeschluss: Bei den "Wiederholern" wird die Regelung gem. "Überführungsregelung" (6 statt 4 Leistungspunkte) übernommen. Jedoch nur, bis die neue Veranstaltung angeboten wird. Dies würde die Studierenden betreffen, die von BWL-tQ zu BWL-tQ überführt wurden sowie die Studierenden, die von BWL-tQ zu BWL gewechselt sind.

Überführung des Moduls "Allgemeine Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaften/VWL"

Das genannte Modul wurde bisher mit 9 Leistungspunkten angeboten. Gem. "neuer" Bachelorprüfungsordnung BWL/BWL-tQ entfällt dieses bzw. wird ersetzt durch "Grundzüge der Wirtschaftspolitik" mit 6 Leistungspunkten. Überführungsregelung bei bestandenem Modul: Das neue Modul "Grundzüge der Wirtschaftspolitik" wird mit 6 Leistungspunkten ersetzt. Die restlichen 3 Leistungspunkte können als Ersatz für die noch nicht angebotene Veranstaltung "Wissenschaftstheorie" oder im "lntegrativen Wahlpflichtbereich" eingebracht werden.

Grundsatzbeschluss: Überführungsregelung bei nicht bestandenem Modul: Laut dem Lehrstuhl "Volkswirtschaftslehre", wird im Wintersemester 2016/2017 letztmalig eine Prüfung angeboten, die sich an den Inhalten der Vorlesung vom Sommersemester 2016 (Allgemeine Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaften) orientiert. Somit sind die Veranstaltungen/Prüfungen vergleichbar. Demnach wird bei nicht bestandenem Modul eine Anerkennung des Fehlversuchs vorgenommen.

Ersatzleistungen für die Module "Logistik I" und "Wissenschaftstheorie"

In den Überführungsregeln für die Studiengänge ist festgehalten, dass "überzählige" Punkte eingebracht werden können. Bis zur Einführung des Moduls können "überzählige" Punkte noch im integrativen Bereich erbracht werden. Hieraus ergibt sich folgende Fragestellung:
Können überzählige Punkte nur bezogen auf die zu ersetzende Leistung verbucht werden?

Vorgehensweise:
Es erscheint die Leistung Logistik I oder Wissenschaftstheorie im Zeugnis mit einer Fußnote. Als Erklärung der Fußnote würde am Ende des Zeugnisses angegeben werden, dass die betreffende Leistung durch eine andere, fachfremde Leistung ersetzt wurde. Damit entsteht die Gefahr, dass durch das Zeugnis der Eindruck erweckt wird, der Student hätte z. B. Logistik I abgelegt. Nur wer das "Kleingedruckte" liest, erfährt, dass es sich eigentlich um eine ganz andere Leistung handelte. Eine Aufteilung der ECTS-Punkte einer Leistung auf mehrere zu ersetzende Leistungen wäre dann möglich.

Die Leistungen Logistik I und Wissenschaftstheorie können nur dann durch Module/Teilmodule im integrativen Bereich ersetzt werden, wenn der integrative Bereich bereits erfüllt ist.

Einbringung von Zusatzleistungen, die vor Einführung der neuen Prüfungsordnungen erbracht wurden

Gem. §§ 4 Abs. 1 i. V. m 28 Abs. 2 BPO/MPO ("Alt") ist das Erbringen von nicht verpflichtenden Studien- und Prüfungsleistungen möglich. Die Ergebnisse dieser zusätzlichen Leistungsüberprüfungen werden auf Antrag in das Zeugnis eingetragen. Da sich die "alte" Regelung von der Neuen unterscheidet (siehe Punkt 7) muss entschieden werden, wie mit den noch nicht eingebrachten Zusatzleistungen aus den Semestern vor der Einführung der neuen Prüfungsordnungen verfahren werden soll.

Grundsatzbeschluss: Zusatzleistungen, die vor dem WS 2016/2017 erbracht wurden, werden ohne vorherigen Antrag an den Prüfungsausschuss als solche anerkannt.

Wechsel in die "neue" Masterprüfungsordnung

Gem. § 25 Abs. 2 MPO BWL/BWL-tQ/WI können Studierende, die vor dem WS 2016/2017 in den Masterstudiengang BWL/BWL-tQ/WI eingeschrieben worden sind, auf Antrag, in diese Prüfungsordnung überführt werden. Der Wechsel ist unwiderruflich.

Grundsatzbeschluss: Der Wechsel in die neue Masterprüfungsordnung wird letztmalig zum Sommersemester 2017 ermöglicht. Der Antrag ist spätestens zum 31.03.2017 bei der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten zu stellen.

Modul "Wirtschaft und Recht" I "Wirtschaftswissenschaftliche Vertiefung"

Die genannten Module sind Pflichtmodule in den "alten" Masterstudiengängen. Das Modul "Wirtschaft und Recht" mit 9 Leistungspunkten im Studiengang BWL/BWL-tQ. Das Modul "Wirtschaftswissenschaftliche Vertiefung" mit 6 Leistungspunkten im Studiengang Wl. Gem. Anhang der neuen Masterprüfungsordnung sind diese Module nicht mehr Bestandteil. Bei einem möglichen Wechsel der Masterprüfungsordnung fallen diese Module bzw. die erbrachten Leistungspunkte somit weg. Da sich jedoch vereinzelt Modulteile im Studienverlauf des neuen Masterstudiengangs, als ganze Module finden, sollte eine Teilanerkennung in diesen Fällen ermöglicht werden.

Grundsatzbeschluss: Die Studierenden stellen einen Antrag auf Teilanerkennung bei der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten. Im Antrag führen die Studierenden auf, welche Teilleistung sowie wo diese eingebracht werden soll. Zusätzlich muss ein entsprechender Leistungsnachweis, über die erfolgreiche Prüfung zum Antrag beigelegt werden. Ist die Note der Teilleistung durch den zuständigen Lehrstuhl nicht mehr ermittelbar, so wird die Modulnote in Erwägung gezogen.

Anmeldung Bachelor- /Masterarbeiten für den Studiengang WI-Chemie

Gem. § 16 Abs. 2 BPO/MPO WI wird die Bachelor-/Masterarbeit von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern unter Berücksichtigung von § 15 Abs. 6a S. 3 und 4 BPO/MPO WI ausgegeben und betreut. Der § 15 Abs. 6a S. 3 und 4 BPO/MPO WI besagt: Wird ein ingenieurwissenschaftliches Forschungsprojekt absolviert, so ist die Masterarbeit im Bereich Wirtschaftswissenschaften abzulegen. Wird das Forschungsprojekt im Bereich Wirtschaftswissenschaften absolviert, so ist die Masterarbeit im ingenieurwissenschaftlichen Bereich abzulegen. Gem. § 16 Abs. 9 BPO/MPO WI darf die Masterarbeit mit Zustimmung des Prüfungsausschusses in einer Einrichtung außerhalb der beteiligten Fachbereiche durchgeführt werden.Die beteiligten Fachbereiche wären im Fall WI-Chemie, der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und der Fachbereich Chemie.

Grundsatzbeschluss: Den Studierenden wird ermöglicht, bei Betreuerinnen oder Betreuern gem. § 16 Abs. 2 BPO/MPO WI in deren Bereichen sie Pflicht- oder Wahlpflichtmodule belegt haben, ebenfalls ihre Abschlussarbeit zu schreiben.

Praktikum als Zugangsvoraussetzung

Gem. § 2 Abs. 1 S. 3 BPO WI ist eine weitere Zugangsvoraussetzung für die Studienrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau sowie Umwelt- und Verfahrenstechnik der Nachweis eines sechswöchigen Grundpraktikum bis zum Ende des vierten Fachsemesters. Ohne den Nachweis des Grundpraktikums ist eine Fortsetzung des Studiums in diesem Studiengang nicht möglich. Die genannte Zugangsvoraussetzung stellt sich bei Studiengang- und Hochschulwechsel als Problematik dar. Bei Einstufung in ein höheres Fachsemester, als das Erste, kann es dazukommen, dass die Frist "zum Ende des vierten Fachsemesters" nicht eingehalten werden kann oder ein Wechsel nicht möglich wäre.

Grundsatzbeschluss: In den Fällen des Studiengang- und Hochschulwechsels wird den Studierenden ermöglicht, die Zugangsvoraussetzung innerhalb der drei Fachsemester nach Einschreibung (insgesamt 4 Fachsemester) zu erbringen und nachzuweisen.

Ersatz von nicht bestandenen Wahlpflichtprüfungen

Gern. § 18 Abs. 6 BPO/MPO können Wahlpflichtmodulprüfungen unter Anrechnung auf die zulässige Zahl der Wiederholungsmöglichkeiten mit Genehmigung des Prüfungsausschusses durch eine andere Wahlpflichtmodulprüfung ersetzt werden.

Grundsatzbeschluss: Delegation der Genehmigung auf die Abteilung für Prüfungsangelegenheiten. Aufführung und Zustimmung der Entscheidungen in der jeweilig nächsten Prüfungsausschusssitzung.

Betreuerinnen und Betreuer von Studien- und Forschungsprojekten

Gern. § 15 Abs. 6a BPO Wl hat der Studierende vor der Ausgabe des Studienprojekts der Betreuerin oder dem Betreuer eine von der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten ausgestellte Bescheinigung vorzulegen. Die Bescheinigung wird von der Betreuerin oder dem Betreuer um das Thema des Studienprojekts und den Tag der Ausgabe ergänzt, unterschrieben und unverzüglich der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten mitgeteilt. Gem. § 15 Abs. 6a MPO BWL/BWL-tQIWI wird die Anmeldung zum Forschungsprojekt von der Betreuerin oder dem Betreuer um das Thema des Forschungsprojekts und den Tag der Ausgabe ergänzt, unterschrieben und unverzüglich der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten zugeleitet. Gem. § 16 Abs. 1 BPO/MPO sind Betreuerinnen und Betreuer, Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrer. Zu Betreuerinnen oder Betreuern können durch den Prüfungsausschuss zu dem Prüferinnen oder Prüfer gemäß § 9 bestellt werden, mit der Maßgabe, dass sie in dem von der oder dem Studierenden gewählten Themengebiet wissenschaftlich tätig sein müssen.

Grundsatzbeschluss: Die Definition von "Betreuerin oder Betreuer" (§ 15 Abs. 6a Satz 5 MPO BWL/BWL-tQ/WI und § 15 Abs. 6a Satz 6 BPO WI) erfolgt als Legaldefinition aus § 16 Abs. 2 Satz 1 BPO/MPO BWL/BWL-tQ/WI. Somit werden Studien- und Forschungsprojekte lediglich von Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrern ausgegeben. Einzelfallentscheidungen oder Ausnahmefälle gibt es nicht.

Kosten- und Erlösrechnung und Finanzberichterstattung

Gem. Prüfungsordnung ab WS 16/17 muss nach Wahl eine der o. g. Leistungen mit 4 LP, die andere mit 6 LP erbracht werden. Im Wintersemester 16/17 werden diese Leistungen jedoch beide lediglich mit 4 LP angeboten. Für die Überführung in die neue Prüfungsordnung und beiden Studierenden, die diese Leistungen aufgrund von Wiederholungspflichten antreten, wurde im Prüfungsausschuss 1/2016 vom 06. Dezember entschieden, dass beide Leistungen mit 6LP angerechnet werden, auch wenn diese nur im Umfang von 4 LP erbracht wurden.

Dies sollte jedoch nicht für die Studierenden gelten, die diese Leistungen noch gar nicht erbracht haben und erstmalig anmelden. Nun gibt es Fälle, in denen beide Module, sowohl "Kosten- und Erlösrechnung" als auch "Finanzberichterstattung", im ersten Versuch mit 4 Leistungspunkten angemeldet wurden. Den Studierenden wurde vom Studienberater, als auch von Herr Prof. Lingnau folgendes mitgeteilt:"Werden in Fiber und KER Leistungen erbracht, bevor die in der neuen PO geforderten Zusatzleistungen angeboten werden, so werden Ihnen die erbrachten Leistungen voll anerkannt. D. h., für BWL t. Q. bekommen Sie Fiber oder KER mit 6 LP anerkannt." Da wir hierfür bisher keine Entscheidung des Prüfungsausschusses vorliegen haben, möchten wir anfragen, wie in diesen Fällen verfahren werden soll. Sofern die Studierenden tatsächlich beide Leistungen absolvieren und dann mit 6 LP angerechnet bekommen können, müssten wir einen erneuten Beschluss des Prüfungsausschusses herbeiführen.

Grundsatzbeschluss:
BWL-tQ: Im Bachelorstudiengang BWL-tQ wird es den Studierenden, die sich zum ersten Mal für o. g. Prüfungen anmelden, genehmigt, die Prüfungen im Wintersemester 2016/2017 mit 4 Leistungspunkten zu belegen. Bei Bestehen erhalten diese 6 Leistungspunkte.

BWL: Für die Studierenden im Bachelorstudiengang BWL gibt es keine Ausnahmen.

Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren

Gem. § 14 Abs. 8 BPO ist jede Antwort-Wahl-Prüfung vom Prüfungsausschuss zu genehmigen.

Grundsatzbeschluss: Delegation der Prüfung und Genehmigung der Antwort-Wahl-Prüfungen durch den Vorsitzenden/stellvertretenden Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.

Widerspruchsverfahren

Gem. § 8 Abs. 1 BPO/MPO bezieht der Prüfungsausschuss Stellung zu Widersprüchen gegen in Prüfungsverfahren getroffene Entscheidungen.

Grundsatzbeschluss: Delegation auf den Vorsitzenden/stellvertretenden Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Der Vorsitzende/stellvertretende Vorsitzende des Prüfungsausschusses nimmt somit zu jedem Widerspruchsverfahren Stellung. Eine Anlage mit den entsprechenden Widerspruchsverfahren wird ab sofort in den Sitzungen des Prüfungsausschusses vorgelegt.

Anerkennung Modul Finanzberichterstattung/Kosten -und Erlösrechnung

Bei den Studiengangwechslern in den Bachelorstudiengängen von Wl zu BWL-tQ oder BWL sowie BWL-tQ zu BWL, stellt sich nun die Frage der Anerkennung der Prüfungen "Kosten- und Erlösrechnung" und "Finanzberichterstattung". Im Studiengang Wl haben beide Prüfungen einen Umfang von 4 Leistungspunkten. Im Studiengang BWL-tQ muss jeweils eine der beiden Prüfungen mit 4 und eine mit 6 Leistungspunkten eingebracht werden. Im Bachelorstudiengang BWL haben beide Prüfungen einen Umfang von 6 Leistungspunkten.Da es seit dem WS 16/17 häufiger zu Studiengangwechsel kommt, wird folgende Regelung beschlossen.

Grundsatzbeschluss: Zu den o. g. Konstellationen für die Module "Kosten- und Erlösrechnung"sowie "Finanzberichterstattung" wird eine Teilanerkennung im Umfang von 4 Leistungspunkten vorgenommen. Die restlichen 2 Leistungspunkte in Form eines Essays müssen, sobald dieses angeboten wird, nachgeholt werden.

Doppeleinschreibung Bachelor-Master

Gem. § 2 Abs. 4 Masterprüfungsordnung können Studienbewerber mit Zustimmung des Prüfungsausschusses zum Studium in dem Masterstudiengang zugelassen werden, die für den erfolgreichen Abschluss der Bachelorprüfung nur noch Leistungen im Umfang von max. 21 Leistungspunkten zu erbringen haben. Die Einschreibung erlischt, wenn die Zugangsvoraussetzungen für das Studium in dem Masterstudiengang nicht bis zum Ende des ersten Semesters nachgewiesen werden.

Grundsatzbeschluss: Delegation der Zustimmung auf die Abteilung für Prüfungsangelegenheiten.

Interdisziplinäre Arbeiten

Gem. § 15 Abs. 6a BPO/MPO kann ein interdisziplinäres Studienprojekt/Forschungsprojekt auf Antrag genehmigt werden. Über die Zulassung und fachliche Einordnung entscheidet der Prüfungsausschuss im Rahmen der Antragstellung.

Grundsatzbeschluss: Delegation der Zulassung und fachlichen Einordnung durch den Vorsitzenden/stellvertretenden Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.

An- und Abmeldung Seminar/Studienprojekt/Forschungsprojekt

Die Prüfungsordnungen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften sehen seit dem Wintersemester2016/2017 bei Seminaren, Studienprojekten und Forschungsprojekten keine Abmeldefristen vor.

Folgende Vorgehensweise wird beschlossen:

1. Studierende melden sich am entsprechenden Lehrstuhl an

2. Innerhalb einer Woche nach Anmeldung/Ausgabe des Themas ist ein regulärer Rücktritt möglich. Dieser muss an den entsprechenden Lehrstühlen vorgenommen werden.

3. Nach dieser Wochenfrist werden die angemeldeten Studierenden an die Abteilung für Prüfungsangelegenheiten gemeldet. Bei Studien- und Forschungsprojekten wird das entsprechende Formblatt weitergegeben.

4. Die Abteilung für Prüfungsangelegenheiten nimmt die Anmeldung vor.

5. Ein Rücktritt nach der Anmeldung bei der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten ist nicht mehr möglich.

Erbringen von Prüfungen nach dem Ersetzen gern. Übergangsregelung

In den Überführungsregelungen zum Wintersemester 2016/2017 ist festgehalten, dass überzählige Leistungspunkte aus dem integrativen Wahlpflichtbereich, als Ersatz für bspw. "Logistik I" eingebracht werden können, solange diese Veranstaltung nicht angeboten wird.

Beispiel 1: Die Prüfung "Logistik I" wurde im Wintersemester 2016/2017 (Übergangssemester) durch ein überzähliges integratives Wahlpflichtfach ersetzt. Zum Sommersemester 2017 wird die Veranstaltung "Logistik" angeboten. Kann "Logistik I" in diesem Fall durch "Logistik" ersetzt werden?

Beispiel 2: Die Prüfung "Logistik I" wurde im Wintersemester 2016/2017 (Übergangssemester) durch ein überzähliges integratives Wahlpflichtfach ersetzt. Im Sommersemester geht der Studierende ins Ausland und erbringt dort die Prüfung "Logistik". Kann "Logistik I" in diesem Fall durch"Logistik" ersetzt werden?

Grundsatzbeschluss: Das Erbringen des "regulären" Moduls wird befürwortet. Eine zeitliche Begrenzung für das Ablegen wird nicht gesetzt. Zu beachten ist, dass sich die/der Studierende mit dem Ablegen des entsprechenden Moduls festlegt. Somit entfällt der Ersatz gern. o. g. Übergangsregelung. Ein Rücktausch ist nicht mehr möglich. Diese Regelung betrifft die Module "Logistik", "Logistik I" und "Wissenschaftstheorie".

Wiederholungsprüfungen im Auslandssemester

Der Prüfungsausschuss beschließt, dass bei Absolvieren eines Auslandssemesters im Zeitraum von 2 Wochen vor Beginn bis 2 Wochen nach Ende des Auslandssemesters keine Pflichtprüfungen abgelegt werden müssen. In diesen Fällen verschiebt sich die Wiederholungspflicht auf den darauffolgenden Prüfungstermin. Er beauftragt die Mitarbeiter der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten, solche Anträge zukünftig selbst zu genehmigen.

Notenumrechnungstabellen für im Ausland erbrachte Studienleistungen

Zur Verbesserung der Transparenz wird die Notenumrechnungstabelle für Studien und Prüfungsleistungen aus dem Ausland, durch den Prüfungsausschuss Legitimiert. Diese wird auf Homepage des Fachbereichs veröffentlicht. Die Grundlage für die Umrechnung ist die von der KMK empfohlene Bayrische Formel. Bei Änderungen der Tabelle ist ein Beschluss des Prüfungsausschusses notwendig. 

Notenumrechnungstabelle

Modul: "Entrepreneurship und Digital Management"+ "Sozialwissenschaften für Wiwis"

Die Module "Entrepreneurship und Digital Management" sowie "Sozialwissenschaften für Wiwis" werden ab dem Sommersemester 2017 in den Studiengängen BWL-tQ und BWL angeboten. In den Anhängen der Prüfungsordnungen sind diese jedoch noch nicht aufgeführt.  

Grundsatzbeschluss: Im Vorgriff auf die kommende Änderung der Prüfungsordnung wird es den Studierenden ab dem Sommersemester 2017 ermöglicht, die Module "Entrepreneurship und Digital Management" und "Sozialwissenschaften für Wiwis" zu erbringen/einzubringen.

Übergangsregelung für die Master Schwerpunkte „Entrepreneurship“ und „Financial Economics“

Ab dem Wintersemester 2017/2018 ist ein Pflicht- im Wahlpflichtbereich entstanden bei den Schwerpunkten „Entrepreneurship“ und „Financial Economics“.

Übergangsregelung: Studierende, die vor dem Wintersemester 2017/2018 einen Teil bzw. eines der Module in den genannten Schwerpunkten erfolgreich abgelegt haben, können die Schwerpunkte wie bisher, ohne Pflichtmodul/e, abschließen. Die Regelung gemäß Modulhandbuch gilt ab dem Wintersemester 2017/2018.