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Nicht-Vergleichbarkeit von Prüfungsnoten

Wie der Wissenschaftsrat in seinem Gutachten im Herbst 2012 festgestellt hat,  weist der Durchschnitt der Prüfungsnoten an deutschen Hochschulen je nach Studien­fach, Hochschule und Abschluss nach wie vor große Unterschiede auf. Die Note hängt nicht nur von der Prü­fungsleistung ab, sondern auch davon, was und wo man studiert.

Erhebliche Unterschiede zeigen sich auch innerhalb der einzelnen Fachbereiche. So können die durchschnittlich vergebenen Abschlussnoten je nach Standort um mehr als einen ganzen Notenschritt voneinander abweichen.

Generell setzt sich die Tendenz zur Vergabe besserer Noten im Vergleich zu früheren Jahren weiterhin fort. In den Bachelorprüfungen, die 2010 ein knappes Drittel der be­standenen Prüfungen ausmachten, wurde in vier von fünf Fällen die Abschlussnote sehr gut oder gut vergeben.

Durch die starken Unterschiede in der Notengebung zwischen einzelnen Hochschulstandorten werde die Aussagekraft der einzelnen Note erheblich geschwächt, so der Wissenschaftsrat. Damit besteht keine Vergleichsmöglichkeit der Prüfungsnoten von Bewerbern verschiedener Hochschulen, selbst in gleichen oder ähnlichen Fächern.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des Wissenschaftsrats

Die Notengebung im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Es gelten die folgenden Grundsätze:

1. Alle Module sind prüfungsrelevant und gehen in die Notengebung vollständig ein.
Ausnahme: Soft-Skills sind unbenotet.

Was erlauben andere Prüfungsordnungen: Ganze Semester oder Module sind nicht notenrelevant oder gehen mit geringerer Gewichtung in die Note ein.

Beispiele:

"Bei einem Studienbeginn im SS 10 oder später zählen die Module der ersten beiden Semester jeweils nur mit 25% gewichtet zum Bachelorschnitt." (Hochschule aus Bayern)

"Die im Rahmen der Orientierungsphase abgelegten Prüfungen werden im Bachelor-Abschlusszeugnis mit den erzielten Noten aufgeführt. Die Noten der Module der Orientierungsphase gehen jedoch nicht in die Berechnung der Abschlussnote ein. (Universität aus Niedersachsen)

"Die Gesamtnote der Bachelorprüfung errechnet sich als ein mit Leistungspunkten gewichte-ter Notendurchschnitt. Dabei werden die Noten gemäß § 17 Absatz 3 und 4 sowie der Bachelor-arbeit jeweils mit dem doppelten Gewicht der Noten gemäß § 17 Absatz 2 berücksichtigt." (Übersetzung: Die Noten der ersten drei Semester gehen mit halben Gewicht in die Bachelornote ein). (ehem. Exellenz-Universität aus Baden-Württemberg)

 

2. Die Modulnoten gehen mit der ECTS-Gewichtung in das Abschluss-Zeugnis ein, Abschlusarbeiten, Seminare, Forschungs- und Studienprojekte mit dem dreifachen Gewicht der ECTS-Gewichtung.

 

3. Die absoluten Noten ergeben sich entsprechend den folgenden Definitionen:

  • 1,0; 1,3         = sehr gut ; eine hervorragende Leistung,
  • 1,7; 2,0; 2,3 = gut, eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt,
  • 2,7; 3,0; 3,3 = befriedigend, eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht,
  • 3,7; 4,0        = ausreichend, eine Leistung, die trotz seine/ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt,
  • 5,0               = nicht ausreichend

Wie sieht die Praxis an anderen Hochschulen aus?

Um den Absolventen vermeintlich bessere Bewerbungschancen zu ermöglichen, werden die Leistungserbringungen redefiniert. Eine befriedigende Leistung wird durch eine 2,3 oder gar 2,0 abgebildet.

 

Statistiken zu den Prüfungsnoten

Durchschnittsnote (arithmetisches Mittel)/ Median leider nicht verfügbar

2003200420052006200720082009201020112012201320142015
Vor-Diplom




BWL tQ3,402,872,882,892,922,962,943,01--
WI-Ch2,412,222,512,442,592,852,782,813,25--
WI-ET2,922,812,672,773,002,782,953,133,303,47-
WI-Inf3,002,952,902,842,822,202,203,003,20--
WI-MB3,163,063,012,883,072,843,143,163,29--
WI-VUT3,253,113,082,713,032,973,072,943,28--
Diplom




BWL tQ2,402,222,132,222,352,342,432,332,462,38
WI-Ch1,832,132,071,931,771,942,062,002,082,282,212,242,60
WI-ET2,302,212,432,102,262,092,072,372,342,192,132,352,35
WI-Inf1,801,862,022,022,102,222,072,172,222,181,932,07
WI-MB2,102,162,042,123,032,972,062,052,072,072,162,192,51
WI-VUT1,822,161,981,961,982,152,082,122,152,232,302,392,56
Bachelor




BWL tQ2,702,562,632,752,76
WI-Ch2,562,572,472,58
WI-ET2,102,332,532,752,58
WI-Inf2,482,622,752,62
WI-MB2,102,452,652,682,70
WI-UVT2,492,542,472,75
Master





BWL2,10
BWL tQ1,471,87
WI-Ch1,672,17
WI-ET1,401,57
WI-Inf1,501,67
WI-MB1,401,511,56
WI-UVT1,401,871,74

Hinweis:

Die Vordiplomnote ist nicht Bestandteil der Diplomnote.

Die Bachelornote ist c.g.s. vergleichbar mit der Vordiplomsnote

Die Masternote ist c.g.s. vergleichbar mit der Diplomnote

 

Die ausführliche Prüfungsstatistik der TU Kaiserslautern findet sich unter:
http://www.uni-kl.de/studium/zahlen-und-statistiken/